Die Kosten für ein Poolprojekt in dieser Größe starten in der Regel bei ca. 65.000 €. Wichtig zu wissen: Bei uns umfasst ein Poolprojekt deutlich mehr als nur den Poolkörper und eine Standardtechnik. Sie erhalten eine komplett durchdachte, hochwertige Gesamtlösung.
Unser Leistungsumfang beinhaltet unter anderem:
- den GFK-Pool (7,50 × 2,80 m)
- eine passende Poolabdeckung
- die komplette Filtertechnik
- eine leistungsstarke Wärmepumpe
- die Bodenplatte als stabiles Fundament mit zusätzlicher Wärmedämmung
- Drainageleitung zur optimalen Entwässerung
- fachgerechte und wärmedämmende Wandhinterfüllung
- Ringanker für dauerhafte Stabilität
- Endreinigung des Pools
- Inbetriebnahme der gesamten Anlage
- Chemie-Erstausstattung
- persönliche Übergabe an Sie
- Auf Wunsch eine individuell geplante und gefertigte Filtertechnik – kein „Standard-0/8/15-System“, sondern exakt auf Ihr Projekt abgestimmt
Da jedes Grundstück, jede Einbausituation und jeder Kundenwunsch unterschiedlich sind, wird jedes Angebot individuell kalkuliert. Faktoren wie Zugänglichkeit, Bodenbeschaffenheit, Zusatzoptionen oder besondere Ausstattungswünsche beeinflussen den finalen Preis.
Gerne erstellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihr Poolprojekt.
Ein hochwertiger Pool ist kein „Produkt von der Stange“, sondern ein komplexes Bauprojekt. Die Kosten entstehen nicht allein durch den Pool selbst, sondern durch die Vielzahl an Leistungen, Materialien und Facharbeiten, die für ein dauerhaft funktionierendes und langlebiges Ergebnis notwendig sind.
Ein paar wichtige Faktoren:
Der Pool ist ein Bauprojekt, kein Möbelstück
Ein Pool wird fest ins Grundstück integriert. Erdarbeiten, Bodenplatte, Drainage, Hinterfüllung und Ringanker sind essentielle Bauleistungen, die Stabilität und Langlebigkeit gewährleisten.
Hochwertige Materialien & Technik
Ein GFK-Pool, beispielsweise, besteht aus langlebigen, robusten Materialien. Hinzu kommt moderne Technik wie Filteranlage, Abdeckung und Wärmepumpe – Komponenten, die für Wasserqualität, Energieeffizienz und Komfort entscheidend sind.
Individuelle Planung statt Standardlösung
Wir verbauen keine einfachen Standard-Systeme. Die Filtertechnik wird individuell auf Ihr Projekt abgestimmt. Das sorgt für bessere Leistung, geringeren Wartungsaufwand und langfristige Betriebssicherheit.
Unsichtbare, aber entscheidende Arbeiten
Viele Kosten entstehen durch Arbeiten, die man später nicht sieht: Fundament, Entwässerung, statische Sicherung, Leitungen. Genau diese Punkte verhindern jedoch spätere Schäden und teure Reparaturen.
Langlebigkeit statt Folgekosten
Ein professionell gebauter Pool hält jahrzehntelang. Günstige Lösungen führen oft zu Problemen wie Setzungen, Undichtigkeiten oder Technikstörungen – was langfristig deutlich teurer wird.
Schlüsselfertige Gesamtlösung
Sie erhalten ein vollständig betriebsbereites System inklusive Inbetriebnahme, Chemie-Erstausstattung und persönlicher Übergabe – ohne versteckte Zusatzkosten. Ein Pool ist eine langfristige Investition in Lebensqualität, Wertsteigerung der Immobilie und dauerhaften Freizeitkomfort.
Unser Anspruch ist es, dass Sie viele Jahre Freude an Ihrer Anlage haben – ohne Kompromisse bei Qualität und Technik.
Strom: ca. 300–800 €
Chemie/Wasserpflege: ca. 200–400 €
Wasser & Wartung: ca.100–400 €
Insgesamt: ca. 600–1.500 € / Jahr
Die Unterhaltungskosten sind abhängig vom Nutzungsgrad des Schwimmbeckens. Unterliegt das Wasser beispielsweise einer höheren Badefrequenz ist der Aufwand an Chemie ebenfalls höher, da vermehrt Körperfette und Rückstände durch Sonnencremes in das Wasser gelangen und von der Filtertechnik verarbeitet werden müssen.
In der Regel benötigt man bis 100m³ oder 1,50m Tiefe keine Baugenehmigung. In jedem Fall ist jedoch vom Bauherren das zuständige Bauamt anzufragen, da es hier bundeslandabhängige Regelungen geben kann.
Das hängt von den regionalen Vorschriften ab. In vielen Fällen ist ein privater Pool genehmigungsfrei, jedoch nicht automatisch auflagenfrei.
Typische Punkte, die je nach Bundesland, Gemeinde oder Grundstück relevant sein können:
Genehmigung / Anzeige
Kleinere Pools sind häufig genehmigungsfrei. Ab bestimmten Größen, Tiefen oder Bauarten kann jedoch eine Bauanzeige oder Genehmigung erforderlich sein.
Abstandsflächen
Pools müssen oft bestimmte Mindestabstände zur Grundstücksgrenze einhalten.
Bebauungsplan
Ein vorhandener Bebauungsplan kann Vorgaben zur Nutzung von Gartenflächen enthalten.
Versiegelte Fläche / Entwässerung
Je nach Bauweise können Regelungen zur Flächenversiegelung oder Ableitung von Wasser greifen.
Sicherheitsauflagen
In einigen Regionen gelten Vorgaben zur Absicherung, z. B. durch Abdeckungen oder Einfriedungen.
Technik & Lärmschutz
Für Wärmepumpen oder andere Aggregate können Lärmschutzbestimmungen relevant sein.
Wichtig zu wissen:
Baurecht ist regional unterschiedlich. Eine pauschale Aussage ist daher nicht möglich.
Wir empfehlen grundsätzlich:
- Vor Projektbeginn kurze Rücksprache mit dem zuständigen Bauamt
- Einsicht in den Bebauungsplan (falls vorhanden)
Gerne unterstützen wir Sie dabei und teilen unsere Erfahrung aus zahlreichen Poolprojekten.
Sowohl GFK- als auch PP-Pools gehören zu den hochwertigen Fertigbecken, unterscheiden sich jedoch in einigen wichtigen Punkten.
Ein GFK-Pool überzeugt vor allem durch seine sehr glatte, hochwertige Oberfläche. Diese ist angenehm für die Haut, besonders pflegeleicht und reduziert die Algenanhaftung. Da der Pool als Fertigbecken aus einem Stück geliefert wird, ist die Installation in der Regel sehr schnell möglich. Zudem zeichnet sich das Material durch eine hohe strukturelle Stabilität und Langlebigkeit aus. Einschränkungen ergeben sich hauptsächlich bei der Individualisierung, da Maße und Formen modellabhängig sind. Außerdem muss der Transport zum Grundstück möglich sein, was eine entsprechende Zufahrt oder den Einsatz eines Krans erfordern kann. Aufgrund der aufwendigen industriellen Fertigung bewegt sich ein GFK-Pool im Premiumsegment.
Ein PP-Pool bietet dagegen ein Höchstmaß an Gestaltungsfreiheit. Maße, Tiefen, Treppen und Sonderformen lassen sich individuell anpassen, was besonders bei speziellen Wünschen oder anspruchsvollen Einbausituationen von Vorteil ist. Das Material ist homogen, durchgefärbt und sehr widerstandsfähig. Im Vergleich zu GFK ist die Oberfläche etwas technischer und weniger hochglanzartig. Konstruktionsbedingt können Schweißnähte sichtbar sein. Durch die individuelle Fertigung ist zudem mit einer etwas längeren Bauzeit zu rechnen.
Beide Poolarten sind hochwertige und langlebige Lösungen. Welche Variante die richtige ist, hängt in erster Linie von den persönlichen Prioritäten ab – etwa hinsichtlich Design, Individualisierung und Budget.
Gerne beraten wir Sie, welche Poollösung optimal zu Ihrem Projekt passt.
Wenn die Erdarbeiten erfolgt sind, kann ein Fertigschwimmbecken, inkl. Bodenplatte, Drainageleitung, Wandhinterfüllung, Verrohrung, Bau und Installation der gesamten Filtertechnik und dem Setzen und Vergießen des Ringankers innerhalb von 4 Wochen abgeschlossen sein. Herstellungsarbeiten des Gartens sind davon ausgeschlossen und obliegen dem von den Bauherren beauftragten Gartenbauer.
Eine leistungsfähige Filtertechnik ist entscheidend für dauerhaft klares und hygienisch einwandfreies Poolwasser. Sie sorgt dafür, dass das Wasser kontinuierlich umgewälzt, von Schmutzpartikeln befreit und in seiner Qualität stabil gehalten wird.
Zu den unverzichtbaren Bestandteilen einer Pool-Filteranlage gehört zunächst die Umwälzpumpe. Sie bildet das Herzstück der gesamten Technik und gewährleistet, dass das Wasser zuverlässig durch das Filtersystem bewegt wird. Ebenso essenziell ist der Filter selbst, beispielsweise in Form eines Sand- oder Glasfilters. Dieser entfernt feine Schmutzpartikel aus dem Wasser und trägt maßgeblich zur Wasserqualität bei.
Eine wichtige Rolle spielen außerdem Skimmer und Einlaufdüsen. Der Skimmer saugt Verschmutzungen von der Wasseroberfläche ab, während die Einlaufdüsen das gereinigte Wasser gleichmäßig zurück in den Pool führen. Ergänzt wird das System durch die Verrohrung und entsprechende Ventile, die alle Komponenten miteinander verbinden und eine kontrollierte Steuerung der Wasserströme ermöglichen.
Moderne Anlagen verfügen zusätzlich über Steuer- und Regeltechniken. Diese ermöglichen eine effiziente Regelung von Laufzeiten, Pumpenleistung und Wasserpflege und erhöht sowohl den Komfort als auch die Betriebssicherheit.
Je nach Poolgröße und individuellen Anforderungen können weitere Komponenten wie automatische Dosieranlagen oder ergänzende Wasseraufbereitungssysteme sinnvoll sein. Entscheidend ist jedoch, dass die gesamte Filtertechnik professionell geplant und auf den jeweiligen Pool abgestimmt wird. Nur so lassen sich optimale Wasserqualität, energieeffizienter Betrieb und eine lange Lebensdauer der Technik sicherstellen.
Die effizienteste und wirtschaftlich sinnvollste Methode zur Poolbeheizung ist in der Regel der Einsatz einer freistehenden Luft-Wärmepumpe. Diese nutzt die in der Umgebungsluft vorhandene Energie, um das Poolwasser energieeffizient zu erwärmen. Im Vergleich zu anderen Heizsystemen zeichnet sich die Wärmepumpe durch einen geringen Energieverbrauch und niedrige Betriebskosten aus.
Ergänzend kann eine Polycarbonat-Rollladenabdeckung einen wichtigen Beitrag zur Wärmeerhaltung leisten. Da Wärme hauptsächlich über die Wasseroberfläche entweicht, reduziert eine geschlossene Abdeckung den Wärmeverlust erheblich. Gleichzeitig kann sie – insbesondere bei Sonneneinstrahlung – die Wassererwärmung positiv unterstützen.
Die Kombination aus moderner Wärmepumpentechnik und einer hochwertigen Rollladenabdeckung bietet somit eine besonders effiziente Lösung, um angenehme Wassertemperaturen zu erzielen und die Heizkosten dauerhaft zu optimieren.
Ein privater Outdoorpool ist grundsätzlich pflegeleicht, erfordert jedoch eine regelmäßige Grundpflege, um dauerhaft klares und hygienisch einwandfreies Wasser zu gewährleisten. Der laufende Aufwand ist dabei überschaubar und lässt sich mit moderner Technik deutlich reduzieren.
Zu den typischen Pflegearbeiten gehört die Kontrolle und Anpassung der Wasserwerte, insbesondere des pH-Werts und des Desinfektionsmittels. Zudem sollten grobe Verschmutzungen wie Blätter oder Insekten regelmäßig entfernt und die Filteranlage ausreichend betrieben werden, damit Schmutzpartikel zuverlässig aus dem Wasser gefiltert werden.
Je nach Nutzung und Umgebung kann gelegentlich eine Reinigung der Poolwände und des Bodens sinnvoll sein. Viele dieser Aufgaben lassen sich heute durch automatische Dosieranlagen und Poolroboter erheblich vereinfachen.
Insgesamt hängt der tatsächliche Pflegeaufwand von Faktoren wie Poolgröße, Standort, Nutzungshäufigkeit und technischer Ausstattung ab. Bei einer professionell geplanten und korrekt dimensionierten Filtertechnik bleibt der Wartungs- und Pflegeaufwand jedoch in der Regel gering und gut planbar.
Bei der Wasserdesinfektion im privaten Outdoorpool haben sich sowohl die klassische Chlordesinfektion als auch die Salzelektrolyse bewährt.
Die Chlordesinfektion überzeugt durch ihre einfache, bewährte Technik, eine präzise Dosierbarkeit sowie vergleichsweise geringe Anschaffungskosten. Wichtig zu wissen: Der typische Chlorgeruch entsteht nicht bei korrekt eingestelltem Chlor, sondern meist durch eine falsche Dosierung bzw. gebundenes Chlor. Mit einer modernen automatischen Dosieranlage lässt sich dieses Risiko zuverlässig vermeiden. Bei rein manueller Pflege sind jedoch regelmäßige Kontrollen der Wasserwerte erforderlich.
Die Salzelektrolyse basiert ebenfalls auf Chlor als Desinfektionsmittel. Hier wird jedoch dem Wasser eine geringe Menge Salz zugegeben, aus dem durch Elektrolyse kontinuierlich Chlor erzeugt wird. Die Desinfektion erfolgt somit auf andere Weise, was häufig zu einem besonders angenehmen Wassergefühl führt. Charakteristisch ist dabei der leicht wahrnehmbare Salzfilm auf den Lippen. Zu berücksichtigen sind höhere Investitionskosten sowie ein erhöhter technischer Anspruch bei Installation und Wartung.
Welche Lösung optimal geeignet ist, hängt von individuellen Anforderungen, Komfortwünschen und der technischen Ausstattung des Pools ab. Beide Systeme ermöglichen bei fachgerechter Einstellung eine dauerhaft zuverlässige Wasserqualität.
Grundsätzlich gibt es zwei bewährte Möglichkeiten, einen Pool auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten – abhängig davon, ob der Pool im Winter vollständig außer Betrieb genommen oder weiterhin genutzt werden soll.
Bei der klassischen Einwinterung mit vollständiger Außerbetriebnahme werden der Wasserspiegel abgesenkt, die Leitungen vollständig entleert und sämtliche Technikkomponenten wie Pumpe, Filter und Wärmepumpe wasserfrei gemacht. Dieser Schritt ist entscheidend, um Frostschäden zuverlässig zu vermeiden. Ergänzend werden Einbauteile geschützt und, bei Bedarf, der Pool mit einer stabilen Winterabdeckung gesichert.
Alternativ besteht die Möglichkeit der aktiven Überwinterung im laufenden Betrieb. Hierbei wird die Filtration auf ein Minimum reduziert und so eingestellt, dass eine kontinuierliche Wasserbewegung und -desinfektion gewährleistet bleiben. Dadurch wird das Einfrieren von Leitungen und Komponenten verhindert. Diese Variante ermöglicht es, den Pool auch in der kalten Jahreszeit zu nutzen, setzt jedoch eine korrekt ausgelegte Technik sowie eine fachgerechte Einstellung der Anlage voraus.
Welche Methode die richtige ist, hängt von den individuellen Nutzungswünschen, der technischen Ausstattung und den örtlichen Witterungsbedingungen ab. Eine professionelle Planung und Durchführung der Einwinterung stellt sicher, dass Pool und Technik optimal geschützt bleiben.